Führerscheinentzug nach Fahrt unter Drogeneinfluss

Nach Fahrt unter Drogeneinfluss wird der Führerschein entzogen. Foto: © R. B. /pixelio.de

Alkohol am Steuer ist schon länger ein großes Diskussionsthema in der Gesellschaft. Doch auch immer öfter werden vor allem junge Verkehrsteilnehmer beim Fahren unter Einfluss berauschender Substanzen erwischt.

Schwerpunkt bei der Untersuchung “Illegale Drogen im Straßenverkehr”, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Schulen und bei Tanzveranstaltungen im städtischen und im ländlichen Raum durchführen ließ, waren Cannabis und Marihuana, oft gemeinsam konsumiert mit Alkohol. So hatten von den knapp 400 Befragten 99 Prozent Kontakt mit Alkohol und 64 Prozent mit Cannabis. Laut Verkehrsunfallstatistik 2010 stieg allein in Thüringen die Zahl der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss um 17,6 Prozent.

Wer beim Fahren unter Drogeneinfluss erwischt wird, muss von einer einfachen ärztlichen Untersuchung bis hin zur MPU vor Wiedererteilung der Fahrerlaubnis rechnen. Rechtlich gilt für Cannabis ein Grenzwert von mindestens 1,0 Nanogramm THC pro Mililiter Blut. Tetrahydrocannabinol (THC) ist Hauptwirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis). Selbst bei Unterschreiten des Grenzwerts kann ein Eintrag in der Führerscheinakte erfolgen.

Quelle: boulevard-baden.de

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