Änderungen zur Hauptuntersuchung ab Juli

Ab dem kommenden Juli treten Änderungen zur Hauptuntersuchung in Kraft. Unter anderem sollen elektronische Sicherheitssysteme überprüft werden. Dazu zählt der Airbag, ABS, ESP oder der Notbremsassistent. Mit Hilfe von Diagnoseschnittstellen werden diese auf Mängel überprüft.

Künftig gibt es keine Rückdatierung mehr bei der Hauptuntersuchung, wenn ein Halter zu spät zum TÜV erscheint © DEKRA

Alle ab 1.Juni 2012 neu zugelassenen Fahrzeuge werden dabei berücksichtigt.Um die Assistenzsysteme zuverlässig testen zu können, ist für alle Fahrzeuge eine kurze Fahrt mit mindestens 8 km/h vorgeschrieben.

Außerdem können Prüfplaketten nicht mehr rückdatiert werden, wenn das Fahrzeug zu spät zur Hauptuntersuchung (HU) kommt. Das bedeutet, dass die Zeit bis zur nächsten Prüfung sich um diesen Zeitraum nicht mehr verkürzt, sondern vielmehr ab dem Datum der Prüfung gilt.

Gegenstand der HU-Änderung ist außerdem ein Prüfbericht, der jedem Autofahrer zusteht. Dieser richtet sich nach einem bundesweit einheitlichen Standard, in dem alle Mängel und deren Lage konkret aufgeführt werden müssen. Das erleichtert auch Reparaturarbeiten und spart möglicherweise bares Geld.Die Prüfingenieure sind dabei an einen Katalog gebunden, der insgesamt rund 3.800 Mängel auflistet.

Mit den Änderungen wird die HU an die Weiterentwicklung der Fahrzeugtechnik, Erfahrungswerte aus der Prüfpraxis und gesetzliche Vorgaben aus EU-Richtlinien angepasst.

Quelle: focus.de

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